Jahresreflexion Bullet Journal Jahr
Teatalk

Wie man ein Jahr reflektiert, hinter sich lässt

Das Jahr 2020 ist so gut wie vorbei und ich denke, so gut wie jeder hofft darauf, dass das nächste Jahr wieder besser werden wird. Dieses Jahr hat unseren Alltag ziemlich auf den Kopf gestellt und damit auch viele Zukunftspläne sabotiert.

Die Vorstellung, die man von 2020 im Voraus hatte, vs. die Realität sahen auf jeden Fall verschieden aus. Dass dieses Jahr bald zu Ende sein wird, gibt endlich wieder Anlass zur Hoffnung. Klar, wird mit 2021 der Virus nicht einfach verschieden, jedoch bietet der Jahreswechsel einen neuen Abschnitt an, dem man entgegen schauen kann. Doch war 2020 wirklich alles so schlecht?

Bevor wir uns in das neue Jahr wagen, lohnt es sich erst einmal auf das Vergangene zurückzuschauen. Denn nur, wenn man das Alte aufgearbeitet hat, kann man so richtig bereit für etwas Neues sein! Im Folgenden gebe ich dir deshalb ein paar Anhaltspunkte, die du nutzen kannst, um dein Jahr zu reflektieren.

1. Best of ….

1.1 Musik

Fangen wir mit einem der schönsten Dinge im Leben an: Musik. Was waren deine Lieblingssongs, Alben oder Künstler im Jahr 2020? Oft verbindet man gerade durch bestimmte Songs besondere Momente, die man erlebt hat. Bei der Auswahl helfen kann dir, wenn du über Spotify Musik hörst, der Jahresrückblick. Doch ist auch der nur ein Abbild davon, was du am häufigsten gehört hast. Vielleicht gibt es aber noch andere Songs, die dir dieses Jahr ganz besonders am Herzen lagen, die du zwar nicht andauernd gehört hast, aber mit denen du dennoch am meisten verbindest. Ich finde es vor allem immer spannend zu sehen, wie sich der Musikgeschmack in nur einem Jahr verändern kann.

So habe ich diese Jahr Künstler in Dauerschleife gehört, die ich letztes Jahr noch gar nicht kannte. Wo ich letztes Jahr nur Rock Musik gehört habe, hat sich dieses Jahr wieder mehr nostalgische Indie Musik dazu gemischt. Mein Musikjahr war dementsprechend durch viele Songs geprägt, die meine Stimmung verbessert haben, wie dem Sing „Weird!“ von Yungblud oder „Swim from your life“ von The Pale White.

Es gab aber auch viele Künstlern, die mir mit ihrer Musik das Gefühl gaben, die Welt in einen Film Look eingetaucht zu sehen, was einfach perfekt zu dem Roadtrip passte, den ich gemacht habe. Meine zwei Lieblingskünstler waren, was das angeht: Day Wave und Current Joys.

1.2 Filme und Serien

Machen wir weiter mit Unterhaltung. Was waren deine Lieblingsserien und Filme 2020? Dieses Jahr hatte man während des Lockdowns mehr Zeit als sonst, um sich stundenlang vor dem Fernseher aufzuhalten, ohne ein schlechtes Gewissen wegen seines Faulenzens zu haben. Mehr noch, war es angebrachter zu Hause zu bleiben, als unter andere Leute zu gehen, um die Ansteckungsgefahr gering zu halten.

So habe ich, nachdem es mir wirklich viele Freunde empfohlen haben, die Serie „Friends“ für mich entdeckt. Aber auch mit ein paar Datingshows, wie „Love is blind“ oder meiner Lieblingssitcom „How I met your Mother“ ließ sich die Zeit gut totschlagen.

1.3 Bücher

Wer lieber die Nase in Bücher steckt, anstatt Zeit vor dem Fernseher zu verbringen, der hatte 2020 auch ausreichend Gelegenheit dazu. Welche Bücher haben dich dieses Jahr ganz besonders gefesselt?

Verity, Colleen Hoover

Ich habe dieses Jahr wieder viel öfter zu einem Buch gegriffen. Da man durch die Online Veranstaltungen der Uni sowieso schon den halben Tag am Laptop sitzt, tut es besonders gut, dann zur Abwechslung mal nicht auf einen Bildschirm zu starren. Mein Lieblingsbuch in diesem Jahr war „Verity“ von Colleen Hoover. Wer nach einem düsteren und fesselnden Roman sucht, dem kann das Buch nur gefallen. Mehr über das Buch findest du in meinem Beitrag: Buchfavoriten für stürmische Wintertage.

1.4 Inspiration

Ein wichtiger Punkt ist auch Inspiration. Wer oder was hat dich dieses Jahr inspiriert? Das können verschiedene Stilrichtungen, Themengebiete oder andere Menschen sein. Vielleicht hast du eine neue Leidenschaft durch eine andere Person entdeckt oder durch bestimmte Reportagen dein Wissen erweitert. Unter diese Kategorie kann alles fallen, durch das du dich weiterentwickelt hast. 

Ich liebe es, mich z.B. in dem Gebiet der Fotografie ständig weiterzubilden. In diesem Jahr bin ich allerdings einen Schritt von der Fotografie weggegangen und habe begonnen mich für Videografie zu interessieren. Zu meiner größten Inspiration zählt dabei derzeit der Yotubekanal „Valspire Family„.

2. Erlebnisse

Schauen wir nun auf das zurück, was dieses Jahr alles passiert ist. Was hast du erlebt? Welchen guten und schlechten Erfahrungen hast du gemacht? Da mag im ersten Moment nicht viel sein außer die Pandemie, die all unser Leben eingenommen hat. Aber, wenn das der Fall sein sollte, kannst du dich fragen, was sie mit dir persönlich gemacht hat.

Vielleicht hat sie sogar Entscheidungen hervorgerufen, die du ohne diese Veränderung nie getroffen hättest. Vielleicht fallen dir sogar ein paar positive Dinge auf, die sich in deinem Leben verändert haben. Genauso gut, können dir aber auch all die Momente einfallen, die du dieses Jahr erleben wolltest, aber nicht konntest.

Kanu fahren Slowenien

Mein Jahr war definitiv sehr durchmischt an Emotionen. Es hat sich viel verändert und doch saß ich auch so viel zu Hause rum, wie seit langem nicht mehr. Ich habe diesen Blog gestartet, meinen Schulabschluss gemacht, war mit Freunden auf einen Roadtrip und bin für mein Studium in eine neue Stadt gezogen. Und doch gab es zwischen diesen großen Veränderungen auch viel Stillstand, sodass sich mein Leben teilweise sehr festgefahren anfühlte.

Egal wie positiv oder negativ dein Rückblick ausfällt, erlebt hast du mit Sicherheit etwas und damit hast du auch Erfahrungen gemacht. Selbst eine negative Erfahrung kann damit eine positive Wirkung haben. Deshalb ist es so wichtig, jegliche Erfahrung angemessen zu verarbeiten, um das bestmögliche daraus mitzunehmen, um aus ihr heraus wachsen zu können.

3. Blick in die Zukunft

Genug in der Vergangenheit geschwelgt. Ich hoffe, du konntest in deiner Reflektion auf viele gute Erlebnisse zurückblicken. Deinen Rückblick kannst du nun nutzen, um dir eine Vorstellung von deiner Zukunft im nächsten Jahr zu gestalten. Was nimmst du dir für das neue Jahr vor? Was möchtest du an dir ändern und was beibehalten?

Bleib dabei realistisch. Es sollten Dinge sein, die dir wirklich auf der Seele liegen, andererseits stehen die Chancen schlecht, dass man sie auch wirklich in die Tat umsetzt.

Nichtsdestotrotz kannst du den Jahreswechsel für Veränderung nutzen und dir neue Ziele setzen, um mit neuer Hoffnung und Vorfreude auf die Zukunft zu schauen.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.