Campingplatz Polen Waldsee
Abenteuer,  Roadtrip durch Europa

Der idyllischste Campingplatz in Polen

Tag 1

2.August.2020 (Sonntag)

Ich glaube so wach und bereit für den Tag habe ich mich lange nicht mehr gefühlt – jedenfalls nicht um 5 Uhr morgens. Aber da die Aufregung auf den heutigen Tag mir eh nicht viel Schlaf eingebracht hatte, war ich sogar ganz froh um die Uhrzeit das Bett verlassen zu dürfen. Und knapp eine Stunde später ging es dann auch endlich los.

10 Freunde, 2 Autos, über 3000 Kilometer vor uns

Die erste Etappe führte uns über Leipzig und Dresden nach Polen. Eine Strecke für die man ungefähr vier Stunden benötigt. Das hätten wir auch geschafft, wenn da nicht Emmi gewesen wäre, der nach einer Stunde Fahrt einfiel, dass sie die Kreditkarte ihrer Mutter in der Tasche hatte und sie die aber unbedingt brauchte. Also ging es für das Auto noch einmal zurück – weil die Heimat dann doch zu schön ist, um sie zu verlassen. Währenddessen nahmen wir den ein oder anderen Rastplatz mit und vertrieben uns die Zeit damit, Freundschaftsarmbänder zu knüpfen oder Skat zu spielen.

Als die anderen uns wieder eingeholt hatten, konnte es dann auch wieder planmäßig weitergehen und Schwupps waren wir hinter der polnischen Grenze. Dort machten wir Bekanntschaft mit der polnischen Maut, wie mit den Landstraßen, die uns über unzählige Ortschaften (wo keiner genau wusste, wo sie beginnen und wo sie enden) zu unserem Campingplatz führten.

Der erste Zwischenstopp

Auch wenn wir von der Fahrt nach über 9 Stunden ziemlich erschöpft waren, war das ganz schnell vergessen beim Anblick von dem Campingplatz. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass ich noch zu vor einen so schönen Campingplatz gesehen habe.

Idyllisch zwischen Bäumen um einen kleinen See gelegen, strahlt Camp9 so eine Einzigartigkeit aus, die man zwischen den endlosen Feldern und Dörfern nie erwartet hätte. Es gab eine Küche und mehrere Sitzmöglichkeiten, alles wirkte wie neu eingerichtet und mit so viel Mühe, wie ich es bis jetzt bei keinem anderen Platz gesehen habe. Auch die Besitzer waren super freundlich und so konnte man gar nicht anders, als sich sofort wohl zu fühlen. Ein absoluter Geheimtipp!

Während die anderen also gleich unsere Zelte aufbauten, kümmerte ich mich mit Tanja um das Abendessen. Über den Gasherd machten wir eine Gemüsepfanne mit Reis. Später versammelten wir uns dann alle an einem großen Tisch und aßen zum ersten Mal gemeinsam. Den Abend ließen wir dann noch entspannt mit Blick auf den kleinen See ausklingen.

Das Abenteuer hatte begonnen…
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